Ich muss Abbitte leisten - ich hielt vor Jahren die Idee, aus dem alten Phoenix-Stahlwerksgelände einen See zu bauen, für teuren Unfug. Ich traute schlicht und einfach der Provinzstadt Dortmund nicht zu, so ein Riesending zu stemmen! Die Idee war ja wie bei Bob, dem Baumeister: wenn das Gebiet eh schon ausgebaggert wird, dann kann man auch gleich einen See draus machen. Was haben wir gelacht - die Gifte in der Erde, die ungünstige Lage hinter dem Schüren-Hügel! Ich wohnte in Hörde, sah die "Hörder Fackel" fallen, einen Schornstein, der damals mein Schlafzimmer des Nachts erleuchtete. Gesund war das sicher nicht, so ganz genau wollte man das damals immer nicht messen.
Nun, ich habe mich geirrt, der See ist toll! War heute da, Fotos gibts bei Flickr. Und so viel zu Mappen! Musste mich wirklich schon bremsen. Das Foto oben ist vom Mount Phoenix - oder Monte Schüren...
Dortmund hat also einen See, ist Meister und baut am U-Museum. Auch da muss ich jetzt wohl hin, um meine Meinung zu ändern, auch das ein teures Vorhaben. Wenn man mitten drin steckt, merkt man gar nicht, was sich alles ändert.
Fazit: Strukturwandel funktioniert - aber es ist ein langer Weg, steil bergauf...
Faszinierende Fotos. Trotzdem ist da immer noch der Phantomschmerz in Sachen Fackel und der Vorstellung vom Werk hinterm Zaun, wenn ich alle Jubeljahre mal den Remberg entlang fahre..
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